Ziele und Aufgaben

Die Ingenieurwissenschaften bilden einen wichtigen Schwerpunkt der Thüringer Hochschullandschaft. Der Anteil der Studierenden in dieser Fachgruppe lag und liegt in Thüringen mit über 25% deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt. Zudem kommt den Ingenieurwissenschaften eine besondere Bedeutung bei der Deckung des Fachkräftebedarfs und der Zusammenarbeit im Bereich Forschung und Entwicklung mit der Thüringer Wirtschaft zu.

In Thüringen gibt es sieben Hochschulen, die – teils in recht unterschiedlicher Ausprägung – Ingenieurwissenschaften in ihrem Studienangebot haben. Dazu zählen die Fachhochschule Erfurt, die Duale Hochschule Gera-Eisenach, die Technische Universität Ilmenau, die Ernst-Abbe-Hochschule Jena, die Hochschule Nordhausen, die Hochschule Schmalkalden und die Bauhaus Universität Weimar.

Diese Hochschulen haben im April 2019 – die Duale Hochschule Gera-Eisenach ist seit Oktober 2020 beteiligt – beschlossen, als „THÜRING. Allianz Thüringer Ingenieurwissenschaften“ ein Forum zur verstärkten Kooperation und gemeinsamen Strategieentwicklung zu gründen. Durch den strukturierten und regelmäßigen Austausch zwischen den Hochschulleitungen zu strategischen Entwicklungen in Forschung, Lehre und Marketing sowie auf Arbeitsebene entstehen tragfähige Kooperationen und namentlich im Bereich der Forschung auch bereits starke Verbünde. Darin sind auch weitere Partner, beispielsweise außeruniversitäre Forschungseinrichtungen oder Partner aus der Wirtschaft, einbezogen.

Kooperationen im Bereich der Lehre kommen den Studierenden bei ihrem ingenieurwissenschaftlichen Studium in Thüringen zugute, etwa wenn künftig hochschulübergreifende Einführungskurse für Studieninteressierte und Erstsemester angeboten werden. Studierende finden somit optimale Bedingungen vor und haben vielfältige Chancen auf ein passgenaues ingenieurwissenschaftliches Studium in Thüringen.